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11.10.2012 10:52 Uhr
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Welch wunderbares Konzert - welch positive Resonanz!!!

Schütte-Chor und MGV Obernkirchen gemeinsam

Wal­ter Hach­meis­ter und ich trau­ten un­se­ren Au­gen nicht, als wir um 16:15 Uhr am Sonn­tag, 7. Ok­to­ber 2012, mit un­se­ren Frauen die Stifts­kir­che St. Ma­rien in Obern­kir­chen be­tra­ten. In der Kir­che hatte be­reits eine be­acht­li­che An­zahl von Be­su­che­rin­nen und Be­su­chern Platz ge­nom­men. Mann, oh Mann – und das ge­mein­same Kon­zert des Schüt­te–Cho­res und un­se­res MGV Obern­kir- chen be­gann doch erst um 17:00 Uhr. Wal­ter und ich tra­fen uns mit Chor­lei­ter Wer­ner Ho­bein und un­se­ren San­ges­brü­dern zu dem vor ei­nem Kon­zert üb­li­chen Ein­sin­gen. Die of­fen­sicht­li­che Be­su­cher­re­so­nanz gab uns al­len ein gu­tes Ge­fühl und war natür­lich an­ge­nehme Mo­ti­va­tion.
Chor­lei­ter Jür­gen Schütte und seine Sän­ge­rin­nen und Sän­ger des Schüt­te–Cho­res ge­stal­te­ten ihr Ein­sin­gen in un­se­rem Ü­bungs­raum im evan­ge­li­schen Ge­mein­de­zen­trum.
Pünkt­lich um 17:00 Uhr be­trat un­ser Män­ner­chor die Kir­che und nahm un­ter be­reits jetzt freund­li­chem Ap­plaus Auf­stel­lung. Das Kon­zert wurde natür­lich mit dem Mot­to­lied die­ses Ta­ges, „­Bunt sind schon die Wäl­der“, eröff­net. Be­reits bei die­sem Lied wurde deut­lich, wie ge­fühl- und schwung­voll sich un­ser Chor un­ter dem har­mo­nisch for­dern­den Di­ri­gat von Wer­ner Ho­bein zu sin­gen be­reit zeig­te. Ein gu­tes Ge­fühl!!!
­An­sch­ließend be­grüßte un­ser San­ges­bru­der Her­mann Mün­tinga alle An­we­sen­den mit herz­li­chen Wor­ten im Na­men des Schüt­te–Cho­res und un­se­res MGV Obern­kir­chen.
­Zum fol­gen­den „­Die Ehre Got­tes in der Na­tur“ be­glei­tete uns – natür­lich ge­wohnt ge­konnt – Re­gina Ack­mann am Kla­vier. Ein herr­li­ches Stück, mal kraft­voll, mal leise ge­sun­gen. Eine Freude für den Chor und die Zuhö­rer.
Es folgte der erste Pro­gramm­block des Schüt­te–Cho­res. Ü­ber die mu­si­ka­li­schen Qua­litäten des Schüt­te–Cho­res auch nur ein Wort zu ver­lie­ren, wäre „­Sand in die Wüste tra­gen“. Je­des Lied ein chor­mu­si­ka­li­scher Ge­nuß, herr­lich an­zuhören. Und dass der Schüt­te–Chor Lie­der aus ver­schiede- nen Epo­chen und Län­dern singt, zeich­net die­sen ge­misch­ten Chor un­ter an­de­rem aus­.
­Sehr an­ge­nehm war – natür­lich für beide Chöre – dass die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher der mit der Be­grüßung von Her­mann Mün­tinga aus­ge­spro­che­nen Bitte folg­ten, nur je­weils am Ende ei­ner Lied­folge den Ak­teu­ren den zu­ge­dach­ten Ap­plaus zu schen­ken. Es sei schon hier ge­sagt: die­ser Ap­plaus bran­dete reich­lich und an­hal­tend auf, zur Freude bei­der Chöre.
Im fol­gen­den Ge­sang­block des MGV wurde mu­si­ka­lisch ein re­gel­rech­ter „Ro­sen­strauß“ ü­ber­reicht. Auch diese Lie­der ka­men sehr gut beim Pu­bli­kum an. Viele sag­ten uns das so­gar nach dem Kon­zert. Schön, wenn man eine sol­che Be­wer­tung er­hält. Un­sere Lie­der wa­ren: „­Die Ro­se“, „Noch sind die Tage der Ro­sen“, „Hei­den­rös­lein“ und „Ü­ber die Heide kam ein Win­d“. Vier Lie­der, sehr un­ter­schied­lich in Rhyth­mus und Tem­po, un­ter der kon­zen­trier­ten und den­noch lo­cke­ren Lei­tung von Wer­ner Ho­bein von un­se­rem Män­ner­chor dement­spre­chend vor­ge­tra­gen. Wun­der­bar!!!
Nach ei­ner le­dig­lich sehr kur­zen Pause – das Pu­bli­kum wollte mehr hören – er­freute der Schüt­te–
Chor mit vier wei­te­ren herr­li­chen Stü­cken. Zwi­schen dem „Am Brun­nen vor dem To­re“ und dem Blockab­schluß „­Ging auf den Jahr­mark­t“ er­freu­te, ja be­geis­terte der Chor mit den Lie­dern „Ich wollte nie er­wach­sen sein“ – wer kennt die­ses Lied von Pe­ter Maf­fay nicht – und das „Weit, weit weg“ von Hu­bert von Goi­sern, das Chor­lei­ter Jür­gen Schütte von ei­nem Kärn­ten-Be­such sei­nes Cho­res mit­brach­te. Ein gu­ter Griff, denn die­ses Lied ge­fiel sei­ner Zeit nicht nur Jür­gen Schütte so­fort, son­dern be­geis­terte ebenso alle An­we­sen­den in der Stifts­kir­che, natür­lich un­se­ren Chor ein- ge­schlos­sen.
Dann prä­sen­tierte un­ser Män­ner­chor sei­nen zwei­ten Block. Es wa­ren die Lie­der „Wal­der­wa­chen“, wie­der von Re­gina Ack­mann am Kla­vier be­glei­tet, so­wie aca­pella „Wo­hin mit der Freu­d’“ und „­die
­Nacht“. Wo­bei ins­be­son­dere das „Wal­der­wa­chen“ hohe An­for­de­run­gen durch viele Rhyth­mus-, Tempo- und Laut­stär­ken­wech­sel an Chor­lei­ter und Chor stell­te. Mit der vor­han­de­nen Freu­de, der zu­sätz­li­chen Mo­ti­va­tion durch ein vol­les Haus und dem hoch­kon­zen­trier­ten En­ga­ge­ment ge­lang mit der prä­zi­sen Un­ter­stüt­zung von Re­gina Ack­mann am Kla­vier ein ge­konn­ter Vor­trag.
Nach dem Lied „­Die Nacht“ – auch ein wun­der­schö­nes, ge­fühl­voll, leise und ru­hig vor­ge­tra­ge­nes Lied – sprach Her­mann Mün­tinga ab­sch­ließende Worte zu ei­nem rundum ge­lun­ge­nen Chor­kon­zert. An un­se­rem San­ges­bru­der und 2. Vor­sit­zen­den, Wolf­gang Beh­rendt, war es dann, Dan­kes­worte im Na­men bei­der Chöre an das her­vor­ra­gende und dank­bare Pu­bli­kum für das ü­beraus zahl­rei­che Er­schei­nen und den freund­li­chen Ap­plaus zu rich­ten. Selbst­ver­ständ­lich, dass sich Wolf­gang Beh­rendt im Na­men al­ler Sän­ge­rin­nen und Sän­ger bei­der Chöre in sei­ner be­kannt char­man­ten Art und mit von Her­zen kom­men­den Wor­ten mit ei­nem Blu­men­strauß bei Re­gina Ack­mann und je ei­ner Fla­sche Wein bei den Chor­lei­tern Jür­gen Schütte und Wer­ner Ho­bein für das in den Pro­ben und am Kon­zert­tag Ge­leis­tete be­dank­te. Ein noch­mals kräf­ti­ger Ap­plaus des Pu­bli­kums bestätigte seine net­ten Wor­te.
­Zum mu­si­ka­li­schen Ab­schluß san­gen der Schüt­te–Chor und un­ser MGV Obern­kir­chen un­ter der Lei­tung von Wer­ner Ho­bein ge­mein­sam das „Herr, es wird Aben­d“. Auch die­ses von bei­den Chören ge­mein­sam vor­ge­tra­gene Lied war für die Ak­teure und das Pu­bli­kum ein be­son­de­res Er­leb­nis. Da konnte ei­nem als Sän­ger schon ein­mal ein Schauer den Rü­cken hin­un­ter­lau­fen.
­Mit der Be­glei­tung am Kla­vier durch Re­gina Ack­mann sang zum Fi­nale die ganze Kir­che das Lied „K­ein schö­ner Lan­d“. Herr­lich – ein sehr ge­lun­ge­ner Ab­schluß.
­Der Ver­such, alle po­si­ti­ven und dank­ba­ren Kom­men­tare vie­ler Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher auf- zu­führen, kann nicht ge­lin­gen. Des­halb sei nur ein sich oft wie­der­hol­ter Kom­men­tar ge­nannt. Es wurde im­mer wie­der be­merkt, wie wohl­tu­end und ab­wechs­lungs­reich die­ses ge­mein­same Kon­zert ei­nes ge­misch­ten Cho­res, des Schüt­te–Cho­res und un­se­res rei­nen Män­ner­cho­res mit den un­ter- schied­li­chen Stimm­la­gen an­zuhören war.
­Zu­dem fand of­fen­sicht­lich die je­wei­lige Lied­aus­wahl eben­falls sehr großen An­klang. Hier darf sich un­ser Chor ins­be­son­dere bei un­se­rem San­ges­bru­der Ha­rald Go­dau be­dan­ken, der im we­sent­li­chen für un­ser Pro­gramm ver­ant­wort­lich zeich­net. Dan­ke, lie­ber Ha­rald – das war wohl ein Voll­tref­fer!!!
Schön, dass wir mit un­se­rer ur­ei­ge­nen Auf­ga­be, dem vier­stim­mi­gen Män­ner­chor­ge­sang, wie­der ein­mal so­viel Freude hat­ten und so­viel Freude be­rei­ten konn­ten.
Und das in Part­ner­schaft mit ei­nem solch her­vor­ra­gen­den Chor wie dem Schüt­te–Chor, aus des­sen Rei­hen nicht nur von Chor­lei­ter Jür­gen Schütte eben­falls ehr­li­che lo­bende Worte für un­sere Lied- vor­träge ka­men.
Wir kön­nen mit Recht wie­der ein­mal et­was stolz auf uns sein.
Ein sol­ches Er­leb­nis darf aber auch An­sporn für das An­ge­hen wei­te­rer ähn­li­cher Auf­ga­ben sein. Pa­cken wir’s mit Freude am Sin­gen an!!!

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Leserreporter: Klaus-Dieter Scheithauer
Rubrik: hörbar
Schlagworte: Chorkonzert, Schütte-Chor und MGV Obernkirchen gemeinsam


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